Sunday, July 6, 2014

Feinste türkische Ironie

1) Liebe Türken ... oder auch nicht so liebe, kommt schon drauf an, 2) Was will denn Erdögan?, 3) Feinste türkische Ironie

Nun, die Türken sind wohl nicht alle ganz pauschale Barbaren. In der Bibliotheke "Georges Pompidou" findet sich ein netter Türke, der mir manchmal Caffe-Geld gab.

Heute begrüßt er mich mit feinster Ironie. Wegen was ich gestern schrieb? Weiß nicht so genau, aber möglich wäre es schon.

Besucher letzte Woche:

Turkey21 Russia 4
France7 Ukraine1
United States5


Österreich? Deutschland? Schweitz? Nein.

Türkei, ja, und zwar mehr als die anderen. In derselben Woche wie Erdögan das gesagte gesagt hat, nicht? Was ich schrieb, wurde es in der Türkei gelesen? Nicht auf dem Blog. Letzten 24 Stunden: France 3 - keine Tabelle nötig. Kann einer der es in Frankreich gelesen hat ihm es gesagt haben? Weiß ich auch nicht so genau. Kann er selbst einer der dreien sein? Weiß nicht so genau. Ich weiß aber daß gerade nachdem ich gestern schrieb, ich mit einem anderen in der Cafeteria war. Er hatte ein schwarzes Hemd, mit Kreuz, Davidsstern, Halbmond, und dem Wort "Coexist". Nun, Zufall?

Nun, zurück zum netten Türken. Manchmal als ich ihm, zu Dank für einen Caffe, ein Zettelchen mit einem Blog-URL anbot, sagte er mir, höflichst, "Nein Danke". Nicht ganz das Auftreten Erdögans.

Aber dann finde ich er solle auch nicht dazu empört sein (auch nicht in Geheimnis) wenn ich etwas unvortheilhaftes über Erdögan und seinen Innenminister sage. Na, vielleicht war er es auch nie. Vielleicht war der Blick nicht mal ironisch, ich könnte heute einfach ein Bisschen zu müde sein um es correct einzuschätzen.

Aber es kommt mir vor es war nicht das erste Mal daß er mir einen ironischen Blick gab nachdem ich was schrieb was über Musulmäner unvertheilhaft war. Ungefär so, wie hätte er mich bei was Dummes erwischt.

Und dabei war mein Wort gestern gar nicht dumm. Ich habe mich nicht aufgeräumt, "so und so ein Volk sind die Nachkommen von Charlemagne" oder "von Caesar" oder "von Wotan" oder "von Scipio" oder "von Rurik." Ich habe darauf hingewiesen daß es eine himmlische Mutter gibt, die, durch die Fürsprache bei Gott, mehr zählt als irgendein irdischer Vater, sei es für Sieg auf Erden oder für Sieg über Teufel (Sie wissen schon: Heil dir Maria).

Aber wenn der Kerl den inhalt meiner Blogs kennt, dann habe ich ironisch zu schmunzeln, das nächste Mal daß er einen Blog-Zettel ablehnt.

Hans Georg Lundahl
Bpi, Georges Pompidou
Sonntag den
6-VII-2014

Saturday, July 5, 2014

Was will denn Erdögan?

1) Liebe Türken ... oder auch nicht so liebe, kommt schon drauf an, 2) Was will denn Erdögan?, 3) Feinste türkische Ironie

Also, die Invasion der Türken unter Soliman war vielleicht kürzer als die Doppelt-Ockupazion Österreichs, 1938 bis 1945 und dann wieder einmal 1945 bis 1955, wenigstens theilweise. Aber vielleicht trotzdem schlimmer.

Möchte Erdögan es in ökumenischen Eifer deshalb wiederaufnehmen weil er um Vergebung der Sünden entfernter Vorfahren bitten möchte? Wäre zwar schön, aber scheint nicht ganz so.

Leider muß mann annehmen er meinte "unsere Vorfahren haben euch invadiert, wir können das immer noch". Vor kurzem hat ein Minister von ihm gezeigt daß er seinen Vohrfahren unter Soliman nicht ganz fernsteht, ein Demonstrant lag am Boden und der Minister gab ihm weiterhin Fußtritte. Türkische Spontanität?

Nun, dann fragt sich dabei: sind wir immer noch die Katholiken die die Heilige Jungfrau durch den Rosenkranz geschützt hat?

Sonst kann es mit dem nächsten "Soliman" etwas schlimmer gehen, als damals 1529, mit dem nächsten Kara Mustapha schlimmer als 1683.

Mir geht's so schlecht, ich bete nicht mer täglich den Rosenkranz, nur drei Ave Maria (oder noch ein Bißchen) und manchmal vernachlässige ich sogar das. Ich wäre bei einer solchen Invasion nicht geveit wenn so was heute käme. Wie steht's mit den Lesern?

Wie es die Franziskaner im Dritten Reich sagten:

Sieg über Teufel - Heil dir Maria.

Nun, von mir Schluß für hier, heute.

Hans Georg Lundahl
Bpi, Georges Pompidou
Der hl. Antonio Maria Zaccaria
5. Juli 2014

Thursday, May 15, 2014

Ich habe nachgerechnet

Neuwirth ergibt in ASCII Code nicht die in Offenbarung 13:18 erwähnte Zahl.

Wirklich. Ich habe nachgeschaut.

New blog on the kid : Did Jack Lewis or CSL have a Reason to Hate the Name Clive Staples?
http://nov9blogg9.blogspot.com/2014/05/did-jack-lewis-or-csl-have-reason-to.html


Mit anderen Worten - seinen Sieg im Melodie-Festival halte ich nicht für einen Sieg Österreichs./HGL

Hatte zwar gesagt - 5. Juli - "Schluß hier für heute von mir" aber ich sehe diese Mitteilung war unklar. Ich meine nicht es wäre ein Sieg für Österreich gewesen hätte Neuwirth dasselbe ergeben wie JJagger in ASCII-Code, ich meine eher, es wäre schöner gewesen der Sieger hätte den Verdacht nicht einmal aufkommen lassen./HGL

Tuesday, April 29, 2014

Hat wer den Opfercharacter der Heiligen Messe geleugnet?

Es wird behauptet: „Eucharistie oder Messe ist eigentlich dasselbe“ und be­schränke sich wesentlich auf die hl. Kommunion. Wir würden danksagen, indem wir lernen auf die Art zu lieben, wie es Jesus getan, und das erreichen wir ganz sicher und erstaunlich durch das Kommunizieren.

Die Ausführungen gehen sogar so weit, dass der Opfercharakter der Hl. Messe direkt geleugnet wird. „In Wirklichkeit will Gott nicht, dass die Menschen mit vermeintlichen Gaben oder Opfern versuchen, besondere göttliche Gnade zu erringen.“


Zitiert aus "Aus dem Vorwort der Gottesdienstordnung der Kapelle St. Pius X., von Pater Andreas Jeindl."
Quelle: Gottesdienstordnung Osterzeit 2014, Kapelle St. Pius X., Salzburg
http://www.fsspx.at/component/content/article/55-gottesdienstordnung/547-gottesdienstordnung-kapelle-pius-x-osterzeit-2014


Mein Commentar: Wenn es "das Pabsttum" auf den OPfercharacter der Hl. Messe anprangert, dann kann dies als einer Art Wegnahme des Täglichen Opfers angesehen werden. Siehe auch Daniel 8:11./HGL

Thursday, March 27, 2014

Das andere "KaKanien"

Ich denke, mann weiß schon welches KaKanien ich liebe: Kaiserliche und Königliche Monarchie. Mit Nachvolgerstaaten - aber dann nicht so gerne die Communistischen oder Tschechich Nazionalsozialistischen Episoden.

Nun, es gibt ein anderes "KaKanien" auch: Kulturkampf und Kulturarbeit. Mit anderen Worten, Freud und Bismarck. Mann sagt auch Saupreißn.

Einzeln sind sie sehr gut bekannt. Aber zusammen als Einheit? Nun, sagen wir so: bei Freud ging die Kulturarbeit darin auf die "Realisierung der Impulse zu Zivilisieren". Für Bismarck war es eher ein Kampf um die Selbsständigkeit der "deutschen" Kultur dem Vatican gegenüber.

Aber dabei war auch dem Bismarck die "Zivilisierung der Impulse" ein selbstverständiger Beizweck. Und bei Freud war der Kampf gegen den Vatican ein ziemlich begreiflicher Beizweck. Oder sagt mann Nebenzweck?

Also, statt ein A gegenüber ein B geht der Unterschied um ein A mit b gegenüber ein B mit a. Freud und Bismarck unterscheiden sich durch Betonung, nicht durch wirklichen Gegensatz. Und der Impuls zur Domination ist bei denen nicht zivilisiert. Ihnen gegenüber ist Kant (und vor ihm Kaiaphas und Calvin) was Karl der Große mit dem Hl. Steffan von Ungarn und dem Hl. Leopold Babenberg für das schöne KaKanien waren.

Hans-Georg Lundahl
Hl. Alexander, Römischer
Soldat und Märtyrer
27-III-2014

Sunday, March 9, 2014

Sunday, February 23, 2014

Wenn mir Handke a Paar Rathschläge erlaubt

Welcher denn? Thomas Handke.

Er ist ein möglicherweise talentierterer Komponist als ich selbst, wenigstens einer mit mehr musikalischem Feingefühl in der Arbeitsweise.

  • 1) Es muß nicht alles, alles, alles abgefühlt werden (etwa wie wenn Tolkien nachfühlte ob Sindarinisch Vogel aew oder oew hieße).

    Wenn Polydalides oder einer seiner heutigen Kollegen von vorne herein weiß daß eine Szene (ohne Worte, denen die Musik unterbrechen würde) in Conan z B zwo Minuten dauert und daß bei 1 Minute 27 Sekunden eine Schlange kriechen soll, dann fühlt er nicht ab wie lange ein Thema oder eine Instrumentalkomination oder eine Dynamik-lage dauern soll, er mißt es an der Zeitdauer ab.

    Wenn Mozart oder Haydn beschlossen ein zwotes Thema solle soviel Takte dauern (oder bei Mozart vielleicht eher zwote Themengruppe, bei Haydn oft zwoter Themeneinsatz auf jetzt moduilierter Ebene - denn ihre Musicologen hießen nicht Czerny sondern Riepl und Fux, Matheson und Koch und sagten nichts über ein Zweithemenobligatorium oder -Ideal), dann brauchetn sie es auch nicht nachzufühlen, wie lange dies oder jenes dauert, die rechneten einfach die Takte, nur einfach so, natürlich darauf achtend daß die beschlossene oder zu beschließende Taktenzahl die Ausfaltung der Themengestalt zuließ.

  • 2) Es muß nicht alles lang sein, aber "kann" ist was anderes. Es gibt geschichtliche Beispiele langer Meisterwerke wie die Neunte Symphonie oder schon die Fünfte Beethovens, es kann sie wieder geben. Auch in der Epik gab es eine alexandrinische Epyllien-Dichtung, die die großen Formen mied - und nachher die Äneis. Die Sonatenform ist von der Dreisätzichkeit unabhängig, wie z B in Scarlatti.

  • 3) Wenn mann länger schreiben will, gibt es verschiedenes zu lehren.

    • a) Lernen waß mann wiederholen kann, auch so, ohne daß es langweilig wird. Oder wie mann es mechanisch wiederholt ohne langweilig zu werden - z B vier Takte mit Kadenzierung erst einmal vollständig, und dann wieder nur zwei oder drei Takte, oder acht Takte einmal vollständig und das zweite Mal gestutzt auf nur 6 oder 7 Takte - eine Taktik die Scarlatti liebte. Oder wann es mit einfacher Wiederholung zur höheren Spannung geht z B zwei oder vier (oder auch drei?) Takte wiederholen sich vor ein Gebilde mit der doppelten Taktenzahl (also derselben wie die wiederholte Gruppe zusammen) und einer oft anderen Struktur (also nach 2+2 identische nicht wieder 2+2 identisch miteinander, sonder z B 2 +1/2 +1/2 +1).

    • b) Lernen wie die directe Wiederholung von anderen Methoden abzulösen ist. Ein Fugato oder (in meinen einstimlmigen Sätzen oft, u. zw. in der Durchführung) ein "Pseudofugato", d h. dieselbe Stimme macht Dux-Comes-Dux oder Comes-Dux-Comes wobei die rückkehr eine Oktave höher oder tiefer liegt. Oder einfache Augmentation. Oder abgebrochene Wiederholung mit Einschüssen (1234 widerholt als 12ab34(cd) oder als 1a2b334- u s w). Oder ...

    • c) bei Romanen kann mann freilich einfach Kapitel nach Kapitel addieren, auch Kurze, u zw einschiebend zwischen den schon vorhandenen.

      Beim Komponieren mache ich oft zuerst das Format (z B 24 Takte erste Halbe, 36 oder 48 Takte zweite Halbe), dann Teil nach Teil jeweils auf beiden Seiten des mittleren Repetizions-Zeichens. Und dann sehe ich einfach nach wieviel hier oder dort noch an Takten übrig bleibt. Jede noch freie Takte ist eine Anregung zu was besonderes - im Zusammenklang mit dem ganzen.

      d) bei mehrstimmigen Werken kommt hinzu die Wiederholung in anderer Stimme, aber da ist mir Thomas Handke weitestens voraus. Daher schweige ich darüber.


Herr Handke, vielen Dank für gute Musik! Und gesegneten Sonntag!

Hans-Georg Lundahl
Bpi, Georges Pompidou
Sonntag Sexagesima
23-II-2014