Thursday, October 6, 2011

Gebrochenes im Menschen - medizinisch oder nicht?

Ein gebrochenes Bein ist offenbar eine medizinisch-chirurgische Frage (es gab eine Zeit die Chirurgen die sich u a damit beschäftigten waren noch nicht an den medizinischen Fakultätetn ausgebildet, daher medizinisch-chirurgisch eher als schlichthin medizinisch).

Eine gebrochene Freundschaft ist es offenbar nicht.

Der erste Grund dafür ist: das Bein hilft uns den Willen zu verwirklichen, die Freundschaft ist im Willen selbst. Der Wille gehört der Moraltheologie und der Moralphilosophie an, nicht der Medizin oder der Chirurgie.

Der zweite Grund ist, um über ein gebrochenes Bein zu richten genügt es einem guten Arzt das eine Bein des einen Menschen anzuschauen, und dieser ist sein Pazient. Um über eine gebrochene Freundschaft zu richten, hat der Arzt der nur den einen als Pazienten hat, ungenügende Gründe. Normalerweise ist nur der eine sein Pazient (bzw wär er es nicht einmal, wenn mann noch diese Distinction aufrechterhielte), möglicherweise ist es der andere der im den Pazienten zugeschickt hat. Daher ist der Arzt entweder nur ungenügend informiert oder sogar für den einen - als quasi "Arbeitgeber" oder Auftraggeber, auf Kosten des Staates und der Steuerbezahler - gegen den anderen voreingenommen.

Der dritte Grund ist: ein Priester oder ein Richter informiert sich über eine gebrochene Freundschaft insofern sie eine Sünde oder ein Verbrechen angeht. Wo sich der Arzt informiert, informiert er sich über soviel wie möglich da es medizinisch relevant sein könnte.

An sich ist eine gebrochene Freundschaft nicht medizinisch relevant, aber sobald ein Arzt es für medzinisch relevant zu halten anfängt (wien mit der heutigen Ideologie) kann er daher ein sehr verdammungwürdiger Schnüffler in den Geschäften der Einzelpersonen werden. Es ist eines wenn die Situazion eines Menschen (z B eine gebrochene Freundschaft) zu medzinisch relevante Sachen führt, wie zu gebrochenen Beinen, ein anderes zu sagen die Situazion selbst sei medizinisch relevant.

Aus diesen drei Gründen ist es notwendig zu sagen, ein gebrochenes Bein ist medizinisch relevant, eine gebrochene Freundschaft nicht.

Ich glaube dies genügt als sed contra und corpus einer Quästio. Und ich denke im dritten Grund die geläufigen Scheingründe der Gegenposizion genügend beantwortet zu haben.

Hans-Georg Lundahl
Nanterre
6. Okt 2011,
Siebter Jahrestag meiner
Ankunft in Santiago

Sunday, July 31, 2011

Liebe Türken ... oder auch nicht so liebe, kommt schon drauf an

1) Liebe Türken ... oder auch nicht so liebe, kommt schon drauf an, 2) Was will denn Erdögan?, 3) Feinste türkische Ironie

Sehe ihr seid die meisten Leser voriger Woche dieses Blogs:

Royaume-Uni - Allemagne - France - États-Unis - Ukraine - Maroc
États-Unis - Royaume-Uni - Russie - Ukraine - France - Géorgie - Lituanie - Thaïlande - Allemagne - Hong Kong
États-Unis - France - Royaume-Uni - Allemagne - Belgique - Moldavie - Ukraine - Argentine - Canada - Danemark
Royaume-Uni - États-Unis - Russie - Allemagne - France - Ukraine - Algérie - Inde
Danemark - Russie - Suède - Norvège - États-Unis - France - Allemagne - Canada - Royaume-Uni - Hongrie
Turquie - Royaume-Uni - Allemagne - Canada - Pologne - États-Unis - Autriche (dieser)


Nun, einerseitz wißt ihr ganz gut, ein Wiener vergißt nicht leicht 1529 oder 1683 (nach Christus, ich weiß gar nit wieviel das nach eurer Hedjra macht). Andererseitz, ich sehe gerade gestern eine Militärgeschichtliches Program auf youtube, es fällt auf es wurden Sklaven aus Österreich 1529 genommen und ich weiß nicht ob alle dann wieder befreit wurden. Es sind also vielleicht manche von euch Nachkommen Österreicher die von Kara Mustafa gefangen genommen wurden. Warum nicht wieder Katholisch werden?

Nun, etwas anderes noch dazu: Emma Martinovic eine norwegische Heldin stammt aus Sarajevo. Und das war ab und zu auch eure Verwaltungszone.

Sagen wir so: ich liebe nicht Janitscharenthum oder Sklavenjagt (oder manches noch schlimmere was von Kara Mustafa gethan wurde), aber das mit den Millet war einerseitz nicht sekularisiert, andererseits aber multikulturell.

Das ist ungefär wie ich über euch denke.

Nun, ich versprach einen gerade Türken zwei Sachen:

1) ich würde nicht den Krieg zwischen Christen und Moslems beginnen
2) wenn er aber ausbricht bin ich auf der Christlichen Seite.

Und wo: währ ich z B in Kosova, ich müßte für Serben kämpfen. Für Klöster und Kirchen. Aber hier ist es noch nicht so weit. Hier sind es Freiheiten für die ich zunächst einmal kämpfe indem ich sie benutze, aber das schmeckt so mannchen Moslems hier schlecht. Und es gibt andere als ich die sie auch wollen.

Aber alle Unfreiheiten hier stammen nicht direkt von Moslems. Es gibt auch Marxisten und Freimaurer die anderes unfrei machen.

Hans-Georg Lundahl
Georges Pompidou, Paris
31sten Juli im
Jahre des Herrn 2011

Sunday, July 17, 2011

Beim Anschluss Deutschlands an Österreich-Ungarn

der Staatsverträglich nicht verboten ist, soviel ich weiß, wird es dann auch Operation Otto heißen?

Wednesday, May 25, 2011

Pariser Zensur ...

http://192.168.81.146:15871/cgi-bin/blockpage.cgi?ws-session=1711490787:

Ce site n’est pas consultable sur le poste public que vous utilisez.

Le site web que vous souhaitez consulter apparaît en contradiction
avec la politique de filtrage des contenus du Système multimédia
des bibliothèques de prêt de la Ville de Paris.

Page demandée : http://aufdeutschaufantimodernism.blogspot.com/2008/11/aus-chromosomewikide.html ?ext-ref=comm-sub-email

Raison : This Websense category is filtered: Blogs and Personal Sites.

Consultez les principes de la politique de filtrage dans les conditions générales d'utilisation.

Le filtrage des contenus est mis en œuvre de façon automatisée ; si vous estimez que le site que vous souhaitez consulter n’est pas en contradiction avec la politique de filtrage, vous pouvez le signaler en utilisant ce formulaire


Also, sagen Sie bitte den Pariser Kommunalen Bibliotheken diese Zensur ist im Widerspruch zu den Prinzipien ihrer angegebenen Zensur-Politik. Blogs und persönliche Seiten sind nun einmal nicht ungeeignet in der Öffentlichkeit gelesen zu werden, es sei denn der Blog-Publizist findet es selbst so und schrenkt die Leserschar ein./HGL (dies wurde innerhalb der Bibliotheke geschrieben aber anderswo auf den Blog getan.)

Monday, May 23, 2011

Über Kromosome

Suchen Sie lieber Chromosome, Chromosomenzahlen u s w.

http://aufdeutschaufantimodernism.blogspot.com/2008/11/aus-chromosomewikide.html

Ich versuchte gerade die Suche und fand sie technisch behindert./HGL

Thursday, May 12, 2011

Ich bin nicht ganz froh daß er gerade durch Mord beseitigt wurde.

Siegfried Kauder daz (Hinweis)
Siegfried Kauder in mehr Détail und noch Angela Merkel dazu (Hinweis)

Hat Osama den Tod verdient? - das vielleicht schon.

Wurde er zu Tode verurteilt in einem Gerchtsverfahren und dann öffentlich gehenkt? - das nein.

Daher hatte er auch keine möglichkeit sich vor Gericht zu verteidigen. Und darüber fühle ich keine Freude. Denn daß heißt soviel wie "wir sind schon gegen Todesstrafe, nur es müßte Ausnahmen geben wenn es um wirklich große Schufte geht". Ich kann daher gewissermaßen nachvollziehen daß Siegfried Kauder die Bundeskanzlerin hierbei kritisiert.

Es fragt sich nur ob die Anprangung des Mittelalters angebracht war.

Das Mittelalter war an und für sich schon für die Todesstrafe. Aber nicht für deren unregelmäßige Vollstreckung. Als Pizarro den Atahallpa so zu sagen vor ein Vehmgericht stellte, war Hernando de Soto dagegen: ein Fürst müsse nur vom Kaiser gerichtet werden (es war zur Zeit als der Duetschrömische Kaiser auch Spanischer König war, d h unter Karl V).

"Die Heilige Vehme" war, im Mittelalter, eine volgeschwere Ausnahme. In gewissen Gebieten gab es bei einem Interregnum, keine ordentliche Rechtssprechung mehr, sie wurde von einer Art Ku Klux Klan (aber ohne Rassismus) ergänzt. Aber, sobald es wieder einen Kaiser gab, die Vehme wurde wie eine Verbrecherliga verfolgt. Daher auch die Empörung de Sotos, sobald er zu Pizarro zurück kam und vom Tode Atahuallpas erfuhr.

Daher, wenn es um gesetzlose Rache geht, das ist nicht etwas typisch Abendländisch-Mittelalterliches. Wäre es die Frage um eine voll gestzlich erfolgte Todesstrafe, ja, das wäre dann etwas Mittelalterliches. Und Antikes. Und Neuzeitliches. Nur nicht Gegenwartlich-Okzidentales.*

Bitte darum etwas Distinktionsvermögen dabei zu zeigen, herr Kauder!

Hans-Georg Lundahl
Beauvais
12-V-2011

* Dazu auf Englisch The Therapeutic Heresy in Penal Law and Administration.