Thursday, September 15, 2022

Königin Victoria mit Gatten : Ahnen


Sie selbst :

1) Victoria (1819–1901) - geboren nach 1800, nicht vormodern.

Eltern

2) Edward Augustus, Duke of Kent and Strathearn (1767–1820)
⚭ 1818
3) Victoire von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1786–1861)

Großeltern

4) Georg III. (1738–1820)
⚭ 1761
5) Sophie Charlotte zu Mecklenburg-Strelitz (1744–1818)

6) Herzog Franz von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1750–1806)
⚭ 1777
7) Gräfin Auguste Reuß zu Ebersdorf (1757–1831)

Urgroßeltern

8) Prinz Friedrich Ludwig (1707–1751)
⚭ 1736
9) Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg (1719–1772)

10) Herzog Karl zu Mecklenburg (1708–1752)
⚭ 1735
11) Elisabeth Albertine von Sachsen-Hildburghausen (1713–1761)

12) Herzog Ernst Friedrich von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1724–1800)
⚭ 1749
13) Sophie Antonia von Braunschweig-Wolfenbüttel (1724–1802)

14) Graf Heinrich XXIV. Reuß zu Ebersdorf (1724–1779)
⚭ 1754
15) Karoline Ernestine zu Erbach-Schönberg (1727–1796)

Ururgroßeltern

16) Georg II. (1683–1760)
⚭ 1705
17) Caroline von Brandenburg-Ansbach (1683–1727)

18) Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1676–1732)
⚭ 1696
19) Magdalena Augusta von Anhalt-Zerbst (1679–1740)

20) Herzog Adolf Friedrich II. von Mecklenburg-Strelitz (1658–1708)
⚭ 1705
21) Emilie von Schwarzburg-Sondershausen (1681–1751)

22) Herzog Ernst Friedrich I. von Sachsen-Hildburghausen (1681–1724)
⚭ 1704
23) Sophia Albertine von Erbach-Erbach (1683–1742)

24) Herzog Franz Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1697–1764)
⚭ 1723
25) Anna Sophia von Schwarzburg-Rudolstadt (1700–1780)

26) Herzog Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1680–1735)
⚭ 1712
27) Antoinette Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel (1696–1762)

28) GrafHeinrich XXIX. Reuß zu Ebersdorf (1699–1747)
⚭ 1721
29) Gräfin Sophie Theodora zu Castell-Remlingen (1703–1777)

30) Graf Georg August zu Erbach-Schönberg (1691–1758)
⚭ ?
31) Gräfin Ferdinande Henriette zu Stolberg-Gedern (1699–1750)

Der Gatte :

1) (Franz August Karl Albert Emanuel;[1] 26 August 1819 – 14 December 1861)

Eltern

2) Ernst I. Anton Carl Ludwig von Sachsen-Coburg-Gotha (* 2. Januar 1784 in Coburg; † 29. Januar 1844 in Gotha)
⚭ 31. Juli 1817
3) Luise, Prinzessin von Sachsen-Gotha-Altenburg (vollständiger Name: Prinzessin Luise Pauline Charlotte Friederike Auguste von Sachsen-Gotha-Altenburg, * 21. Dezember 1800 in Gotha; † 30. August 1831 in Paris)

Großeltern

4) Franz Friedrich Anton von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 15. Juli 1750 im Schloss Ehrenburg, Coburg; † 9. Dezember 1806 in Coburg)
⚭ 1777
5) Gräfin Auguste Caroline Sophie Reuß zu Ebersdorf (* 19. Januar 1757 in Ebersdorf; † 16. November 1831 in Coburg)

6) Emil Leopold August, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 23. November 1772 in Gotha; † 17. Mai 1822 ebenda)
⚭ 1797
7) Luise Charlotte, Herzogin zu Mecklenburg [-Schwerin] (* 19. November 1779 in Schwerin; † 4. Januar 1801 in Gotha)

Urgroßeltern

8) Ernst Friedrich von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 8. März 1724 in Saalfeld; † 26. August 1800 in Coburg)
⚭ 23. April 1749
9) Prinzessin Sophie Antoinette von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern (* 24. Januar 1724 Wolfenbüttel; † 17. Mai 1802 Coburg)

10 = 14 für Victoria, 11 = 15 für Victoria

12) Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 30. Januar 1745 in Gotha; † 20. April 1804 ebenda)
⚭ 21. März 1769
13) Charlotte, Prinzessin von Sachsen-Meiningen (vollständiger Name Prinzessin Marie Charlotte Amalie Ernestine Wilhelmine Philippine von Sachsen-Meiningen; * 11. September 1751 in Frankfurt am Main; † 25. April 1827 in Genua)

14) Friedrich Franz I., Großherzog von Mecklenburg [-Schwerin] (* 10. Dezember 1756 in Schwerin; † 1. Februar 1837 in Ludwigslust)
⚭ 1. Juni 1775
15) Luise von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 9. März 1756 in Roda; † 1. Januar 1808 in Ludwigslust)

Ururgroßeltern

16) Franz Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 25. September 1697 in Saalfeld; † 16. September 1764 in Rodach)
⚭ 1723
17) Anna Sophia (1700–1780)

18) Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 29. Mai 1680 in Bevern; † 13. September 1735 in Salzdahlum)
⚭ 15. Oktober 1712
19) Antoinette Amalie von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 22. April 1696 in Wolfenbüttel; † 6. März 1762 in Braunschweig)

20 - 23 für Albert = 28 - 31 für Victoria

24) Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 14. Apriljul. / 24. April 1699greg. in Gotha; † 10. März 1772 ebenda)
⚭ 17. September 1729
25) Luise Dorothea von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 10. August 1710 in Coburg; † 22. Oktober 1767 in Gotha)

26) Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen (* 22. Oktober 1687 in Meiningen; † 27. Januar 1763 in Frankfurt am Main)
⚭ 1750
27) Charlotte Amalie von Hessen-Philippsthal (* 11. August 1730 in Philippsthal (Werra); † 7. September 1801 in Meiningen)

28) Ludwig, Herzog zu Mecklenburg [-Schwerin] (* 6. August 1725 in Grabow; † 12. September 1778 in Schwerin)
⚭ 13. Mai 1755
29) Charlotte Sophie von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 24. September 1731 in Coburg; † 2. August 1810 in Schwerin)

30) Johann August von Sachsen-Gotha-Altenburg (* 17. Februar 1704 in Gotha; † 8. Mai 1767 in Roda)
⚭ 6. Januar 1752
31) Gräfin Luise Reuß zu Schleiz (* 3. Juli 1726 in Staffelstein; † 28. Mai 1773 in Roda)

43 44 44 48 49 50 53 53 55 55 55 56 56 56
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14
20 31 44 47 48 51 51 53 55 57 59 61 65 66

59 60 63 66 67 67 72 75 76 76 77 80 82
15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27
69 70 71 74 74 74 76 76 78 78 78 80 80

 Männer :  Frauen :
Minimum 43  20
Unterer Quartil 53  52
Median 56  66
Oberer Quartil 67  75
Maximum 82  80


Hälfte der Männer lebten zw. 53 und 67 Jahre, die Hälfte der Frauen zw. 52 und 80./HGL

Sunday, December 12, 2021

Schonisch und Papamiento : Relexicalisiert


Über Papamiento weiß ich nur Bescheid durch John McWhorter. Sein Buch The Missing Spanish Creoles muß sich mit dem Thema befassen wegen den Einwand "aber es gibt doch zwei Spanische Creole : Papamiento und Bozal" wozu seine Antwort : Papamiento ist ein Creole im classischen Sinne, isolierende Grammatik (keine Formen, strenge Folge der Wörter im Satz). Aber es ist als ein Portugiesisches Creole entstanden. Es wurde dann nach Spanisch relexicalisiert. Bozal ist ein verainfachtes Spanish, aber kein Creole, es hat Formen wenn auch vereinfachte (z. B. für echtspanisches Paradigm -é, -aste, -ó, -amos, -asteis, -aron usw).

Über Schonisch weiß ich besser Bescheid, dank meiner früheren Heimat.

Und gerade das relexicalisierte Schonisch ist ein guter Grund seine Erklärung über Papamiento anzunehmen.

Also, was weiß ich über Schonisch?

Zunächst einmal, in der Phonetik, Schonisch und Norwegisch (Bokmål) sind, beide, Zwischenstufen zwischen Schwedisch und Dänisch. Mann könnte aber auch sage, Schwedisch und Norwegisch seien beide Zwischenstufen zwischen Schonish und Norwegisch. Die etymologische Gasse die auf Ostnordisch Straße bedeutet heißt so:

Dä. gade Scho. gada Schw. gata Norw. gate.

Die etymologische wie semantische Pfeife heißt wiederum:

Dä. pibe Scho. piba Schw. pipa Norw. pipe.

Die gemeinsamen Etyma der vier Sprachformen, der drei Schriftsprachen und des Bauerndialekts, sind sich sehr nahe und von allen, unabgesehen von Muttersprache, schnell verständlich. Nämlich sooft nur miteingenommen wird Dä / Norw -e gegen Schw / Scho -a, Dä / Scho b, d, g gegen Schw / Norw p, t, k zwischen Vocalen. Bei der Lenisierung sind Dänisch und Schonisch nicht ganz auf derselben Stufe, b, d, g wird im Dänischen als [w, ð, -/j] zwischen Vocalen gesprochen, im Schonischen aber als [b, d, g/j]. Die gewöhnlichen Wörter "ich" und "Woche" haben aber noch mehr phonetische Unterschiede :

Dä. jeg Norw. jeg Schw. ja' Scho. ja'
Dä. uge Norw. uke Schw. vecka Scho. vicka.

Nun zur Geschichte.

Im Jahre 1500 war Schonisch ein ostdänischer Dialekt, wie heute noch Bornholmisch. Ostdänisch hatte nie den "stød".* Die Bibellesung war auf Latein, wie die meisten feste Bestandteile der hl. Messe, und die Predigt war warscheinlich auf ziemlich regional geprägtes Schonisch.

1527 beginnt die Reformation vorzeitig in Malmö mit Claus Mortensen, Verfasser des Malmöer Psalmbuchs, ab 1544 gibt es ein anderes, von Hans Tausen der schon 1539 eine Postilla geschrieben hatte, ab 1550 gibt es in ganz Dänemark eine dänsiche Bible, die des Christian III, die Christiern Pedersen aus der deutschen Lutherbibel ins Dänische übersetzte.

Es wird aus der Bibel Christiern Pedersens gelesen, es wird ab und zu wenigstens aus der Postilla Hans Tausens gepredigt, in ganz Dänemark ist dieses Schriftdänisch jeden Sonntag Vormittag obligatorisch. Der "stød" wird nicht geschrieben, und wird daher auch weder in Bornholm noch in Schonen durch das Schriftdänische eingeführt.

Aber, Wörter die sich in den dänischen Religiösen Texten befinden verbreiten sich so zu sagen überdialektal. Für andere Wörter kann Schonisch sich schon vom Dänischen (wie vom Schwedischen) auszeichnen. Es gibt in der Bibel keine** Schubkarre:

Dä. trillebør Schw. skottkärra Scho. rullebör.

"Der Frieden von Roskilde wurde am 26. Februarjul. / 8. März 1658greg. zwischen Dänemark-Norwegen und Schweden geschlossen."


Exeunt dänische Bibeln, Psalmbücher, Postillen. Sie werden von den schwedischen Gegenstücken ersetzt.

Unter Dänemark hatte Lund keine Uni, der Clerus fuhr nach Roskilde, unter Schweden bekommt Lund im Jahre 1666 (acht Jahre nach dem Frieden) die Universität von Lund, deren erste Professoren aus Uppsala kommen. Der Stadtdialekt von Lund ist rein Schwedisch, mit schonischer (milder) Intonation.

In Schonen (wie auch Halland und Blekinge) werden jetzt schwedische Wörter verbreitet.

In Dialekten die sich phonetisch und morphosyntactisch sehr ähneln, werden Wörter ausschlaggebend sein ob ein Dialekt-Unterschied auch ein Sprachunterschied ist. Relexicalisierung (Wörter aus den schwedischen Bibeln und nicht mehr aus den Dänischen) kann in solchen Fällen eine Zuordnung zu einer Sprache verschieben. Schonisch war in dem Sinne dänisch und ist jetzt schwedisch, wie auch Halländisch und Blekingsch. Die Gruppe Ostdänisch ist jetzt gespaltet in Ostdänisch (nur noch Bornholmisch) und Südschwedisch (die anderen drei).

Hans Georg Lundahl
Paris
3. Herrentag in der Adventszeit
12.XII.2021

PS. Wenn dies ein academisches Paper wäre, wären Ergänzungen zu machen, z. B. über die Blutigkeit der Reformation (Franziskaner von Ystad weggejagt, nachdem der Prior getötet wurde, mit einer Hellebarde, von einem Knecht, der doch catholisch getauft und erzogen war), oder daß die Neuigkeiten auch die Formlehre und Syntax betreffen, oder daß auch Bürger in den Städten zu der Umorientierung der Sprache beitrugen : weniger Einwanderung aus Roskilde oder Odense oder Kopenhagen, mehr aus Göteborg oder Kalmar u dgl. Dies ist aber ein Essay - Edutainment, kein academisches Paper./HGL

* Siehe hierzu Viggo Sørensen:

Prosodemet stød, som det kendes fra rigssproget, forekommer også i hovedparten af vore dialekter. Undtaget er dog nogle syddanske, nemlig dialekterne med tonale accenter nævnt i pkt. 6.1, desuden lolland-falstersk, nordlangelandsk, det allersydligste fynsk og sjællandsk, samt bornholmsk.


Viggo Sørensen: Lyd og prosodi i de danske dialekter
https://jysk.au.dk/fileadmin/www.jysk.au.dk/publikationer/centrets_publikationer/lydogprosodi.pdf


** Die Bibel war vertiggeschrieben als Pascal die Schubkarre erfand. Und zwar betreffs der einzelnen Bücher schon mehr als eineinhalb Jahrtausende davor.

Tuesday, October 19, 2021

Waren deine 16 Ahnen auch Atheisten?


An junge Atheisten in Deutschland, vielleicht auch Österreich, waren sie 16 Atheisten, 16 Catholiken oder noch was anderes?*

Für nicht-Bayer - deine Eltern sind "zwei Ahnen" und deine Großeltern sind "vier Ahnen". Die 16 Ahnen sind also die Großeltern deiner Großeltern.*

Warum die Frage?

Weil ich es interessant finde, wann der Glaube verlorenging, und wenn möglich, warum.

Warum an junge, nicht ältere Leute? Weil es heute Leute gibt, sogar in Bayern, die nicht einmal getauft sind.

Ich denke, sehr viele verloren den Glauben zwischen 1870 und 1930 ... oder gingen an einen verschwächten Glauben über, der den Nachkommen allmählich zu fade wurde.

Aber vielleicht ist es in deiner Familie ganz anders?

* Es ist übrigens möglich daß die 16 Ahnen nicht 16 vershiedene Leute waren.

Sunday, July 21, 2019

Vielvölkerstaat


Beispiel : Slowenen.

Die Volkszählung von 2001 ergab 4.250 österreichische Steirer mit slowenischer Muttersprache.

(Von 1.243.052 Einwohnern)


In Kärnten sinds noch mehr:

Laut Volkszählung von 2001 gaben hingegen 13.225 in Österreich Geborene Slowenisch als Umgangssprache an,[23] davon 11.119 in Kärnten mit der Angabe Slowenisch und 535 mit der Angabe Windisch.

(Von 560.939 Einwohnern)


Ich wußte erst gestern daß Kurt Schuschnigg slowenischer Familie war ... hat's Österreich geschadet? Nein. Außerdem stammen warscheinlich viele deutschsprachige Kärntner und Steier aus ehemals Slawisch sprechende Karantanier.

Ich mag die deutsche Sprache. Ich habe es nicht ungern wenn andere Völker (ich bin selber Schwede) Deutsch lernen. Aber ich mag nicht zwangsmäßige Verdeutschung - oder Slowenisierung.

Sprache kommt mit Familie, und es ist ein großer Wert des Vielvölkerstaates dies respectiert zu haben.

In Österreich durfte ich 79 bis 80 oder gar spät 78 bis 80 Hausschulung genießen. In Deutschland wäre dies unmöglich gewesen, wie letzlich durch die Fälle Wunderlich und Romeike bekannt wurde.

Wie sagte Dollfuß über Österreich? "Ein zweites, aber besseres, deutsches Land" (wenn es Dollfuß war, und ich habe mir nicht gemerkt wann oder wo).

Hans Georg Lundahl
Paris
VI. Sonntag nach Pfingsten
21.VII.2019

Tuesday, April 30, 2019

Theorie über Päderasten-Crise in der Vatikan-Zwo-Kirche (Ursprung der ...)


1968 war die Disziplin der Priester augelockert. Also, nicht unter Sedevacantisten, Sedeprivationisten, Lefebvrer, Jünger vom Cardinal Siri oder vom dem Jahr verstorbenen Padre Pio, aber so allgemein unter den meisten speziell jungen Weltpriestern und Ordenspriestern im Rheinbund (wie Wiltgen es nannte).

Der hl. Johannes Bosco war sehr populär. Viellecht noch mehr in den 80'er Jahren. 1983, State buoni se potete, legt den hl. Philipp Neri in einer Rolle etwas angenähert an die wirlkliche des hl. Johannes Bosco. Und in 1977 schon wurde in Star Wars die Rolle des Mentors verherrlicht.

Nun, eben auch 1968 und volgende Jahre gab es einen Mentor mit seinem jungen Freund, und ihre Freundschaft war so pur wie zwischen dem hl. Johannes Bosco und dem ehrw. Domenico Savio. Ich meine Peter Alexander und Heintje.

Es war eine ziemlich feste Freundschaft, aber es gab, so viel ich verstehe, deshalb keine Probleme, weil Peter Alexander verheiratet war, Heintje von beiden Eltern und zwei Geschwistern umgeben, und auch noch von vielen Tieren. Weder der eine noch der andere darbte so nach Zuhänglichkeit das es riskant wurde. Außerdem wäre Heintje nicht in ein Dummheit einzuschüchtern gewesen.

Nun, viele Priester damals werden sich vielleicht als Peter Alexander und einen Jungen als Heintje gesehen haben, bis sie zu spät merkten, es war nicht der Fall. Der hl. Johannes Bosco hatte physisch eine strengere Disziplin als sie, auch waren sie nicht Johannes Bosco und Domenico Savio.

Es wurde zu wenig wert auf Weltflucht gesetzt, daher geschahen sowohl etwas sentimentale Freundschaften als auch diese Abirrungen zu oft.

Dies ist nicht der einzige Weg der da hinführte, aber meiner Meinung nach, nicht nur einer, sondern ein hauptsächlicher.

Inzwischen, andere Leute derselben Zeit hatten nicht mahl doctrinale Einwendungen gegen Päderastie. Das führte dann zu einem Umschwung der Stimmung, zu einer Hysterie über "Pädophilie" (was Päderastie einbegreift aber auch andere Sachen, jenach der Definizion, manche sogar unschuldige, wie wenn schwedische Feministinnen es "pädophil" ansehen wenn ein älterer Mann eine jüngere Frau heiratet, besonders sie ist unter 18 oder gar unter 15. Ein Marokkaner kam ins gefängnis und seine Frau wurde vom Jugendamt geholt, weil sie ein Paar Monate nach 15 ein Kind bekam, das daher "vor 15" gezäugt war). Und mit dieser Hysterie, ein Bedarf der "Kirche" solche Affären zu verhehlen. Durch eine Politik die es wahrscheinlich aus anderen Gründen, wie kommunistische Kirchenverfolgung, schon gab.

Hans Georg Lundahl
Bibl. Marguérite Audoux (Paris)
der hl. Catharina von Siena
30.IV.2019