Monday, November 3, 2008

Aus Chromosome/Wiki/de

Envoyé : 20/07/2007 10:39

siehe zunächst*:
http://groups.msn.com/Antimodernism/sciencemaths.msnw?action=get_message&mview=0&ID_Message=1150&LastModified=4675631837455477970

Chromosomenevolution [Bearbeiten]

Als Chromosomenevolution wird die Veränderung von Chromosomen im Lauf der Evolution bezeichnet. Ähnlich wie an äußeren körperlichen Merkmalen oder an der Sequenz einzelner Gene lässt sich auch an den Chromosomen die Stammesgeschichte nachvollziehen. Beispielsweise sind die Chromosomen des Menschen (46 Stück) denen der großen Menschenaffen (Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, je 48 Chromosomen) sehr ähnlich. Es gibt innerhalb dieser Artengruppe nur zwei zwischen-chromosomale Umbauten. Spezifisch menschlich ist das Chromosom 2. Bei den anderen genannten Arten finden sich statt diesem zwei kleinere Chromosomen, die die entsprechenden Gensequenzen enthalten (siehe Abbildung). Gorilla-spezifisch ist dagegen eine Translokation zwischen jenen Chromosomen, die den menschlichen Chromosomen 5 und 17 entsprechen[16]. Daraus ergibt sich der ursprüngliche Karyotyp der Gruppe mit 48 Chromosomen, so wie er heute noch bei Schimpansen und Orang-Utans vorhanden ist.

Wenn DNA des menschlichen Chromosoms 2 markiert wird und per Fluoreszenz in situ Hybridisierung auf Metaphase-Chromosomen des Orang-Utan (links) gegeben wird, werden die Paare der beiden ursprünglichen Chromosomen markiert, da sie die gleichen Sequenzen enthalten wie das menschliche Chromosom 2. Auf Metaphase-Chromosomen des Menschen (rechts) werden nur die beiden Kopien des Chromosoms 2 angefärbt. Die restlichen Chromosomen sind rot angefärbt. (Klicken Sie Link zum Bild auf der Wikipädie)

Eine evolutionär stabile Veränderung der Chromosomen ist nur möglich, wenn eine Chromosomenmutation in der Keimbahn auftritt. Eine „balancierte“ Veränderung, bei der alle Chromosomenabschnitte in der richtigen Anzahl vorhanden sind, hat dabei für den Träger zunächst keinen Krankheitswert. Es kommt jedoch zu Schwierigkeiten bei der Meiose. Die Veränderung tritt ja zunächst nur an jeweils einem Chromosom auf (bzw. an zweien bei Fusionen oder Translokationen), nicht aber an den jeweiligen homologen Chromosomen. Da also anders als sonst identisch aufgebaute Partner fehlen, kommt es nicht zu einer normalen meiotischen Paarung. Das Risiko für Segregationsfehler und daraus resultierende Keimzellen mit überzähligen oder fehlenden chromosomalen Abschnitten (und folglich kranken Kindern) steigt stark an. In den allermeisten Fällen werden solche Veränderungen daher in den Folgegenerationen wieder verloren gehen. Eine stabile Situation wird nur dann erreicht, wenn beide Kopien der beteiligten Chromosomen die entsprechende Veränderung tragen. Dies könnte beispielsweise geschehen, wenn ein dominantes Männchen mit einer Veränderung zahlreiche Kinder hat, die sich wiederum untereinander paaren, so dass Enkel mit der Veränderung auf beiden Kopien der beteiligten Chromosomen entstehen. Diese Nachkommen haben nun keinen Selektionsnachteil, wenn sie sich untereinander paaren. Bei der Paarung mit Individuen mit den ursprünglichen Chromosomen tritt jedoch bei entstehenden Kindern bedingt durch Segregationsfehler wiederum eine verminderte Fruchtbarkeit auf. Es wird daher vermutet, dass „fixierte“ Chromosomenveränderungen ein Mechanismus zur Artbildung sind.

Näher verwandte Arten oder Artgruppen müssen nicht immer ähnlichere Chromosomen haben als weiter entfernte Arten. Beispielsweise ähneln Chromosomen der großen Menschenaffen einschließlich des Menschen sehr stark denen von Makaken (Macaca fuscata). Die Chromosomen der näher verwandten kleinen Menschenaffen (Gibbons) unterscheiden sich jedoch sowohl von denen der großen Menschenaffen als auch denen der Makaken sehr stark. Durch zahlreiche Umbauten sind nur fünf der Gibbon-Chromosomen auf ihrer ganzen Länge (nur) einem menschlichen Chromosom homolog[16]. Offensichtlich gehen also evolutionäre Veränderungen im Karyotyp in manchen Gruppen (z.B. den Gibbons) sehr viel schneller voran als in anderen (Makaken, große Menschenaffen). Es wird vermutet, dass dies nicht an einer höheren Mutationsrate liegt, sondern an einer häufigeren Fixierung von aufgetretenen Veränderungen. Eine Ursache hierfür könnten unterschiedliche Lebensstile bzw. Sozialverhalten sein. Gibbons leben in kleinen Gruppen, in denen sich Chromosomenveränderungen schneller durchsetzen könnten als in großen Herden. Bei Gibbons finden sich chromosomale Polymorphismen (Unterschiede) im Karyotyp von untersuchten Tieren der gleichen Art, welche darauf hindeuten, dass die schnelle Chromosomenevolution in dieser Tiergruppe nach wie vor anhält. Die verhältnismäßig große Anzahl der Polymorphismen deutet allerdings auch darauf hin, dass der selektive Nachteil von Mischformen möglicherweise geringer ist als ursprünglich gedacht[16].
Karyogrammevolution, Chromosomenzahlevolution* [Bearbeiten]

Rekapitulieren wir von oben das Szenario für stabile Chromosomenveränderung:
  • 1) Ein dominantes Männchen hat eine Chromosomenveränderung (in dem einen Chromosom eines Paars).
  • 2) Seine Jungen haben jedes einzeln dieselbe entweder auch in dem einen Chromosom des Paars oder - wenn er den anderen Chromosom geerbt hat - nicht (1/2 bzw 1/2 der Fälle).
  • 3) Wenn zwei Jungen verschienenes Geschlechts beide dieselbe haben und sich untereinander paaren (was nur 1/4 der Fälle außmacht unter den Fällen wo sich seine Jungen unter sich paaren, ein anderer 1/4 wären zwei Jungen gänzlich ohne die veränderung und die übrigen 2/4 wären Reprisen der Paarungen des obengenannten Männchens), haben die Enkel des obengenannten Männchens die daraus kommen jedes entweder beide Chromosome verändert (1/4 der Fälle) oder das eine (1/2 der Fälle) oder keines (1/4 der Fälle). Wenn diejenigen der Enkel die nun beide Chromosome verändert haben (statistisch vorauszusehen: 1/2*1/4*1/4=1/32 der Enkel des obengennanten Männchens) sich untereinander paaren, haben sie nicht mehr einen Fehler, sonder es gibt eine neue Normalität - n. b. solange sich die doppelveränderten Exemplare untereinander paaren.

Zwei Schwierigkeiten:

  • 1) Wie kommt ein Männchen mit einem veränderten Chromosom, d h einem Chromosomenfehler, dazu so dominant zu sein? Dieselbe Schwierigkeit gilt den Chromosomenveränderten Exemplare der unmittelbar nächsten Generation.
  • 2) Wie würde dies zu ein verändertes Karyogramm, zu einer anderen Zahl der Chromosomenpaare führen? Mann siehe die bekannten Karyogrammfehler bei Menschen: auch bei Vierzahl der Geschlechtschromosome bleiben sie gerade Geschlechtschromosome, und jedes zugefügte Chromosom führt zu einer Beeinträchtigung deren Funktion, d h in diesem Fall der Fertilität.

Die überflüßigen Chromosome gehören also - wenn mann dies generalisiert - immer noch dem gleichen Paar an. Ein Mensch mit 48 Chromosome wird nicht ein Schimpanze, sonder ein noch mißgebildeter Mensch als einer mit 47. Ein Schimpanze mit 50 Chromosome - wenn überhaupt zwei 49-e dazu kämen sich zu paaren - ist noch mißgebildeter als einer mit 49. Sobald es nicht mehr um Aufbau, sonder um Zahl der Chromosome geht, ist demnach das gute Ende des 3. Schritts ausgeschlossen: es gibt bei Verdoppelung der Veränderung keine neue Normalität.


*von mir zugefügt, Hans Lundahl

Wird hier vielleicht auch mit der Schreibung (an sich neumodisch) Kromosome und Kromosomenzahle dieß gefunden? Ob's geht oder nicht, ich versuch es noch mahl!

* Der Hinweis ist zu einer Seite auf einem Site den es nicht mehr gibt.

Psychiater auch Dealer

Envoyé : 15/05/2007 11:48

Artikel aus Yahoo Nachrichten:

Papst droht Drogendealern mit Strafe Gottes
Samstag 12. Mai 2007, 21:30 Uhr
von AFP

Beim Besuch eines Zentrums für Drogensüchtige hat Papst Benedikt XVI. Drogendealern mit der Strafe Gottes gedroht. "Ich sage den Dealern, sie sollen über das Böse nachdenken, das sie den vielen Jugendlichen und Erwachsenen aus allen Gesellschaftsschichten antun", sagte der Papst am Samstag in dem Zentrum "Fazenda da esperança" im Dorf Guaratingueta. "Gott wird euch zur Rechenschaft ziehen für euer Tun." Benedikt XVI. hörte sich auch die Erfahrungsberichte von Drogensüchtigen an. Diesen sagte er, sie könnten "Botschafter der Hoffnung" sein.
Kommentar:

Derselbe Pabst hat voriges Jahr, zum internationalen Tag der Kranken, in einer Botschaft vermittelt ein Fünftel der Menschheit, eine Milliarde, leide an psychischen Störungen. Dies entspricht der Auffassung der Psychiater, die aber ihresseits die ganz groszen Drogendealer sind. Psychofarmaka - Neuroleptika wie Barbiturate - macht süchtig. Und Neuroleptika wie Antidepressiven verzerren die Persönlichkeit. Indem sie einen fünftel der Menschheit als psychisch krank bezeichnen, machen sie indirekt Werbung für diesen Unfug. Und der heutige Bischof von Rom machte letztes Jahr mit. Er sollte überlegen was er den Drogendealern sagt, denn es berürt die Psychiatrie und ihre Sympatiseure.

Hans Lundahl
15 Mai, St Pachomius
der Grosze (NK) 2007
Trinité bei Nizza

Gott erhalte Karl den Kaiser!

"Otto überträgt seine Stellung als Chef und Souverän des Ordens vom Goldenen Vlies an seinen ältesten Sohn Karl am 30. November 2000. Otto verzichtet nach 32 Jahren auf eine Wiederwahl als Präsident der Internationalen Paneuropa-Union am 11. Dezember 2004. Er wird anschließend zum Ehrenpräsidenten der Internationalen Paneuropa-Union ernannt. Otto übergibt seine Funktion als Chef des Hauses Habsburg an seinen ältesten Sohn Karl am 1. Januar 2007."

aus http://otto.twschwarzer.de/ Biographie

Rechtsextrem?

Envoyé : 03/04/2007 17:03


aus Yahoo News Deutschland:

Gedenkstein soll an getöteten Obdachlosen erinnern
Montag 2. April 2007, 10:25 Uhr

Greifswald (ddp).

Sieben Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Greifswalder Obdachlosen Eckard Rütz soll ab dem Frühsommer ein Gedenkstein in der Hansestadt an die Tat erinnern. Die dafür erforderlichen Mittel warb das Greifswalder Bürgerbündnis «Schon vergessen?» inzwischen ein. Stadt und Bündnismitglieder wollen über den Gedenkstein hinaus weitere Projekte gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Ausgrenzung initiieren. Der 42-jährige Obdachlose Rütz war im November 2000 vor der Greifswalder Mensa von drei jungen Männern im Alter von 16 bis 21 Jahren erschlagen worden.

In Dresden war am Freitag ein Platz nach dem Rassismusopfer Jorge Gomondai (1962-1991) benannt worden. Der Mosambikaner wurde 1991 von Rechtsradikalen gehetzt, fiel aus einer fahrenden Straßenbahn und starb.

(ddp)

http://de.news.yahoo.com/02042007/336/gedenkstein-getoeteten-obdachlosen-erinnern.html

Mein Kommentar:

Das Jorge Gomondai als Mosambikaner Opfer des Rassismus wurde, der als Rechtsextrem gilt, ist leider einleuchtend. Was ist aber "rechts" am Töten eines Obdachlosen, mit deutschem Namen? Es ist Sozialdarwinistisch im Extremen, aber dass heißt nicht Rechts. Als rechter Rechter nehme ich zunächst einmal Abstand von Rassistischen Taten, aber allerkräftigst von dem Sozialdarwinismus. Ich bin übrigens selbst obdachlos. Wer französisch ließt und dies gelesen hat (Elitisme ou égalité? ) weiß daß das nicht Links heißt.

Hans Lundahl

Dollfuß gründete sein Regime auf "Wirtschaftsethische Lehre der Kirchenväter" von dem Jesuiten pater Ignaz Seipel.

Dieser bezog sich auf dem Heiligen Johannes Goldmund.

Über dessen Wirtschaftsethos, siehe dieses Orthodoxe Link (englisch)

http://oca.org/QA.asp?ID=232&SID=3

Vergleich dreier Hauptschul-Nachrichten auf Yahoo

mit Kommentaren

Citierte Nachricht:
Immer weniger Schüler auf Hauptschulen
Dienstag 6. März 2007, 14:19 Uhr
von AFP

Immer weniger Schüler besuchen in Deutschland eine Hauptschule. Im laufenden Schuljahr gehen rund 953.000 Kinder und Jugendliche auf eine Hauptschule, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dies sind demnach zehn Prozent aller Schüler in allgemeinbildenden Schulen. Seit dem Schuljahr 2001/02 sei die Zahl der Hauptschüler um 161.000 oder 14,4 Prozent gesunken.

Im Osten spielt die Hauptschule sogar so gut wie gar keine Rolle: Denn in den neuen Ländern gibt es diese Schulform nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Entsprechend liegt der Gesamtanteil der Schüler an Hauptschulen im Osten nur bei einem Prozent. In den alten Ländern, in denen diese Schulform zum traditionellen dreigliedrigen Schulsystem gehört, geht die Zahl der Hauptschüler zurück: Während im Schuljahr 2001/02 noch 14 Prozent aller Schüler eine Hauptschule besuchten, sind es im Schuljahr 2006/07 nur noch zwölf Prozent. Der Anteil der Hauptschüler in den Bundesländern ist ingesamt aber sehr unterschiedlich: Die Spanne reicht von 0,3 Prozent im Saarland und 0,7 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 14 Prozent in Baden-Württemberg und 18 Prozent in Bayern.

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/06032007/286/wissenschaft-sch-ler-hauptschulen.html

Kommentar:
Sollte doch das Bildungsniveau wachsen, oder? Realschulen und Gymnasien sind doch Bildungsfreundlicher? Aber nein:

Citierte Nachricht:
Studie: Personalchefs beklagen Allgemeinbildung der Schüler
Dienstag 6. März 2007, 11:37 Uhr
von AFP

Personalchefs in deutschen Unternehmen vermissen bei Schulabgängern vor allem Allgemeinbildung, wirtschaftliches Grundwissen und ausreichende Kenntnisse in Deutsch und Mathematik. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Bildungsstudie im Auftrag des Nachrichtenmagazins ”Focus” und von Microsoft Deutschland hervor. Nur zwölf Prozent der Manager sind demnach zufrieden mit der Berufsvorbereitung durch die Schule. Ein Viertel der Personalchefs bemängelt das Fehlen sozialer Kompetenzen wie Verlässlichkeit, Selbstständigkeit und Hilfsbereitschaft.

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/06032007/286/kurzberichte-studie-personalchefs-beklagen-allgemeinbildung-sch-ler.html

Kommentar:
Also: je mehr Hauptschüler Realschüler oder Gymnasisten werden, desto weniger wissen die Realschüler und Gymnasisten. Interessanterweise ist die Hauptschule vielleicht die gewaltigste Schulform:

Citierte Nachricht:
Kriminologe will Hauptschulen abschaffen
Montag 5. März 2007, 04:31 Uhr
Düsseldorf (ddp).

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat sich dafür ausgesprochen, die Hauptschulen abzuschaffen. «Die Deklassierung der Hauptschüler ist ein ernstes Problem», sagte Pfeiffer der «Rheinischen Post» (Montagausgabe). Hauptschulen seien dadurch heute zu einem eigenständigen Verstärkungsfaktor der Jugendgewalt geworden, weil es dort häufig zu einer gefährlichen Zusammenballung von problembelasteten Kindern und Jugendlichen komme. Pfeiffer forderte, Haupt- und Realschulen «nach dem Vorbild ostdeutscher Länder» zusammenzuführen oder Gemeinschaftsschulen für alle einzurichten.
(ddp)

Quelle:
http://de.news.yahoo.com/05032007/336/kriminologe-hauptschulen-abschaffen.html

Kommentar:
Wie wird es dann auf den Realschulen und Gymnasien werden, wenn diese Hauptschüler dorthin kommen? Letzten Endes denke ich: die Schulpflicht war keine brillante Idee!

Hans Lundahl

Dollfuß war kein Nazi!

Envoyé : 20/10/2006 17:03

Muß es erst extra gesagt werden?

Dollfuß starb 1934, weil er keinen Anschluß haben wollte, solange Hitler in Deutschland an die Macht war. Hitler hat seinen Mörder dekoriert.

Dollfuß fand den Nazismus heidnisch, erdrückend und grausam: was dieser in vielen Hinsichten auch war.

Wenn in manchen ökonomisch-ethischen oder antikommunistischen bzw antikapitalistischen Hinsichten Ähnlichkeiten zwischen Nazismus und Austrofaschismus bestehen, kann daraus nicht gevolgert werden, daß Austrofaschismus Nazismus gewesen sei.